Die Ausstellung ist auch für blinde Menschen zugänglich.

Ein Bild zu beschreiben ist immer subjektiv. Jede Person nimmt das Bild für sich auf ihre eigene Art und Weise wahr. Mit den nachfolgenden Bildbeschreibungen wollen wir bestmöglich die Ausstellung beschreiben - laden dazu aber auch ein, die Ausstellung gemeinsam mit Freund*innen zu besuchen und die Bilder gemeinsam zu betrachten. 

Aquarellbilder

Zu Beginn etwas allgemeines zu den Aquarellen:

Die Farben leuchten wie Urbilder von Farben. Die Pigmentierung ist meistens sehr dicht. Formen und Farben sind stark in Bewegung, mit einander, nie gegen einander, trotzdem die Bilder eine ganze Palette von Gefühlen anstossen können. Harmonie zieht sich durch, obwohl mitunter sehr emotional geladene, durchaus dissonante Sujets entstehen.

Wie kommt das? 

Vielleicht durch Steffis Fähigkeit, tief einzutauchen ins Wässrige der Aquarellfarben. Und ins Edelstein-Leuchten der Pigmente. Als würde Steffi darin mit herum schwimmen und die Ströme von Farben von innen heraus verteilen. 

Wie eine Grundharmonie, auch wenn es Widerspruch, Reibung oder Aufwühlendes gibt.

Etliche der Bilder sind Mitte-betont. Nicht streng, aber doch. Sie entwickeln einen Sog, in den eins* hinein-meditieren, hinein-fallen oder auch hinein-sinnieren kann, mag, darf….

Einige der Bilder erinnern an oder zitieren auch Landschaftlichkeit, ohne dass sie es nötig hat, Landschaft wirklich zu malen.